Karnevalsdienstag, 21.2., Aschermittwoch, 22.2. 2012 findet kein Instrumental- und Gesangsunterricht statt.
Das Spiel in Bands bzw. Ensembles auf der einen Seite und dem Instrumentalunterricht auf der anderen Seite sehen wir als zwei sich gegenseitig ergänzende Bereiche unseres Angebots.
Beim Spielen in einer Gruppe geschieht das, worum es in der improvisierten Musik eigentlich geht: Sich im Zusammenspiel mit anderen Menschen gemeinsam musikalisch auszudrücken und dabei mit seinen Mitspielern und anwesendem Publikum musikalisch zu kommunizieren.
In der Regel entsteht hier die Motivation, immer wieder auch die Mühen der musikalischen Praxis auf sich zu nehmen. Auf der anderen Seite ist die sachgerechte Handhabung eines Instruments eine Voraussetzung, um sich auf Dauer befriedigend musikalisch ausdrücken zu können.
Im Ensemblespiel kann aber auf instrumentenspezifische Fragestellungen der einzelnen Gruppenmitglieder nur im elementaren Bereich eingegangen werden. Deshalb ist es notwendig – sollen Fehlentwicklung und Stagnation vermieden werden – das Ensemblespiel durch Instrumentalunterricht zu ergänzen. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die in der Regel ohne oder mit sehr geringen instrumentalen Vorkenntnissen zu uns kommen.
Unsere Instrumentaldozenten und Gruppendozenten tauschen sich über ihre Schüler aus, so dass die Inhalte und Ziele des Instrumentalunterrichts und des Ensembleunterrichts aufeinander bezogen und abgestimmt werden. Improvisation ist ein wichtiges Element in der musikalischen Praxis unserer Dozenten. Je nach Interesse und Begabung der Teilnehmer wird Improvisation daher auch zum Gegenstand des Instrumentalunterrichts.